Montag, 16. März 2009

gar nicht mal so übel

Aus dem Tal der Ahnungslosen komme ich zwar nicht heraus was die Form angeht, aber ein positiver Fingerzeig war es allemal. Neue PB über 10 km beim Messepokallauf. Nun steht eine 40:28 auf der Habenseite. Offiziell sollen es zwar 40:37 gewesen sein, aber die Ergebnisliste ist definitiv nicht richtig. Keine Ahnung woher die Läufer kurz vor meinem Zieleinlauf gekommen sind, ich selber habe 60 m vor mir niemanden sehen können. Der Forerunner, oder besser gesagt das Garmin-Trainingscenter zeigt die genannte 40:28. Ich hab extra dicht rangezoomt um die Zeit zu überprüfen und ich sage: 40:28. Oder gab es ne Zeitstrafe?

Die Form für den Marathon bleibt ersteinmal eine große Unbekannte, was die Sache auch spannender macht. Auf den 10 km sollten die 40 min aber demnächst fallen. Beim Messepokal-Lauf hab ich die Zeit auf den letzten beiden Kilometern mit 4:30 min/km verloren. Das mach mer das nächste Mal besser ...

Freitag, 13. März 2009

sprachlos in le

Was ist nur los mit unserer Sportstadt Leipzig? Es ist schon sehr traurig in der Zeitung seinen ehemaligen Trainer gesenktem Hauptes zu sehen mit den Titel "Beim VC Leipzig gehen die Lichter aus".

Volleyball ist so oder so schon ein hartes Geschäft. Der Trainingsaufwand ist enorm und der finanzielle Rückhalt so gut wie nicht vorhanden. Und trotzdem schreitet man immer wieder zur Tat und stellt sich der Herausforderung. Mit Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer wird der Laden am Leben gehalten und doch ist am Ende alles aus und man selbst ist machtlos. Das ist schon deprimierend.

Ich bin zwar selbst seit 2005 nicht mehr dabei, aber auch damals war es mitunter schon sehr kurios. Ich hab nie den Verein gewechselt aber dennoch für SC Leipzig, VfB Leipzig und VVL gespielt. Mit einfachsten Mitteln haben wir immer wieder zum Erfolg gefunden und gerade die Unwegsamkeiten haben uns stark gemacht. Ohne Unterstützung von Außen ist die Luft trotzdem irgendwann einmal raus.

Alles was nicht in die Arena zwischen Ben Becker und Roland Kaiser passt, findet kaum oder keine Unterstützung. Schade.



Zum aktuellen Trainingsstand kann ich nix genaues sagen. Ich hab keinen blassen Schimmer wo ich zur Zeit stehe. Das beste Wort was mir dafür einfällt ist passabel. Mal schauen wie die kommenden Stadtranglistenläufe ausgehen und was der Körper am 19. April kurz vor zehn sagt. Ich lass mich da mal überraschen.

Sonntag, 1. Februar 2009

es geht doch!

Die Laufpremiere 2009 ist geglückt! Zu spät am Start und ca. 44 - 45 min für knappe zehn Kilometer kann man auch anders deuten, aber darum ging es mir gar nicht. Es läuft! Keine Beschwerden, Missgeschicke oder sonstige frustrierende Umstände.

Was die Laufform angeht, sind die Entwicklungsmöglichkeiten (schönes Wort für Defizit :)) sehr vielversprechend. Am Donnerstag beim Laufseminar waren 15 km mit wechselndem Tempo auf der Tagesordnung. Es war hart und auch das absolute Limit. Aber durchgehalten!

Der Freitag diente zum Lockern der Beinmuskulatur. Spinning und Swimming. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr werde ich die Belastung beim Spinning erhöhen. Gerade die Leistungsdiagnostik mit den unerwartet hohen Intensitäten für die Grundlageneiheiten werde ich hier übernehmen. Auf dem Rad und im Wasser ist die Beanspruchung für den Bewegungsapparat ja nicht so groß. Die Verlockung draußen Laufen zu gehen ist bei den Bedingungen auch nicht gewaltig, so dass ich über diese Alternative sehr erfreut bin.

Am Samstag zum Winterlauf am schönen Auensee. Die Anreise hat sich ein wenig verzögert, da ich auf einem kleinen Teilstück (vielleicht 2,5 km) ganze 15 min verloren habe. Dank Glatteis ging es kurz zum Wandern neben dem Rad durch den Wald, aber was solls. Auf dem Siegerpodest würde mich sowieso keiner vermissen. :) Vor Ort angekommen, schnell den Crossanhänger abgeholt und auf kürzestem Weg zum Start. Das Fahrrad kommt zum Stehen, die Läuferschar stürzt los. Schnell lauffertig machen und los geht das Vergnügen. Einfach nur an der anaeroben Schwelle kratzten und gut durchkommen. Nach 300 m habe ich das Ende des Feldes erreicht. Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Nach ca. 45 min war das Vergnügen vorbei. Nun aber nix wie schnell nach Hause in die warme Badewanne. Zufrieden mit ein paar Pünktchen in der neuen Stadtranglistenwertung.

Erst war ich sehr skeptisch am Sonntag auch nur auf die Idee zu kommen, Laufen zu wollen. Aber siehe da, die Beine sind gut drauf. Es wurden 20 km mit einem Schnitt um die 5 min/km. Auch hier war die fehlende Form deutlich spürbar, bin jedoch gut durchgekommen. Dank Begleitung, muss ich sagen. Allein auf breiter Flur wäre ich wohl mit der Zeit ein wenig langsamer geworden. Mit Gruppendynamik zum Erfolg! Danke!

Seit diesem Jahr werde ich zusätzlich durch das kmspiel motiviert werden. Mal schauen, ob mein Beitrag am Ende etwas bringt. :)

Sonntag, 18. Januar 2009

on the road again ...

In Zeiten von Glatteis und Bänderdehnung ist in dieser Woche ein Wunder geschehen. Zweimal ging es auf die Laufstrecke und da schau her: alles heile geblieben. Zu Haile wirds in diesem Leben wohl nicht reichen, aber mit "heile" bin ich sehr zufrieden.

Ganze 32 Laufkilometer sind es geworden. Dem gegenüber stehen 8 Schwimmkilometer, welche zunehmend schneller absolviert werden konnten. Gut, die zweieinhalb Kilometer in einer Stunde sind im globalen Maßstab keine Sensation, aber für meine Verhältnisse doch ein großer Fortschritt. Vielleicht lerne ich auch irgendwann einmal das Kraulen. Dafür bräuchte ich aber definitiv einen (nervenstarken) Schwimmtrainer.

Bald geht ja auch schon wieder die Stadtrangliste los, dann zeigt sich der Trainingsrückstand auch in Zahlen. Ich freu mich drauf!

Montag, 5. Januar 2009

Start ins neue Jahr!

Auf geht's! .. oder vielleicht doch nicht?

Zumindest nicht in vollen Zügen. Anstelle des Teamwettbewerbes in Berlin steht mir ein behutsamer Wiedereinstieg in den Trainingsplan bevor. Die nächsten Tage in dieser ersten vollständigen Woche 2009 ziert ein gelb-grüner Tapeverband meinen Fuß. Laut Arzt des Vertrauens sollte dann alles wieder gut werden.
Aber in diesem Zustand einen Marathon zu laufen wäre wohl kaum eine Wohltat. Bänder im Fuß sind das Eine, aber 42,2 km sind dann doch zuviel des Guten.

Heute bin ich schon mit einer Stunde Spinning zufrieden und die weiße Pracht dort draußen ist mir auch im Normalzustand etwas zu riskant zum Laufen. Während des gepflegten Indoorsportes wurde mir aber bewusst, dass abseits des Laufens noch vieles suboptimal ist.

In den nächsten Wochen werden viele Stabilisationsübungen notwendig sein, gerade was Bein- und Rumpfmuskulatur betrifft. Es fühlt sich alles ein wenig zu instabil an. Passend dazu fehlt mir die Beweglichkeit. Die Patellasehne lässt da schon einmal grüßen ... :)
Und die ewige Baustelle darf auch nicht außer Acht gelassen werden: mein Körpergewicht. 94 kg sind zuviel. Ich hab eigentlich Schlimmeres befürchtet, aber das ist schon mal ein gutes Zeichen. Wenn selbst in schlimmsten Trainingsausfallperioden keine rasanten Anstiege zu sehen sind, dann muss es der Herr doch gut mit mir meinen ...

Für die Ziele des neuen Jahres wird es somit eine kleinere Veränderung geben. Der Leipzigmarathon wird nur mit dem Ziel "schneller als letztes Jahr" angegangen. Mir fehlen nun doch schon zu viele Trainingseinheiten in dieser Vorbereitung. Aber wer weiß was dann im zweiten Halbjahr 2009 möglich sein wird.


In diesem Sinne